Raumakustik im Home-Studio verbessern
Veröffentlicht am 05. Februar 2026 • Lesezeit: ca. 4 min

Viele Musikproduzenten investieren tausende Franken in Mikrofone und Studiomonitore, wundern sich dann aber, warum ihre Mixe im Auto oder auf dem Smartphone unausgewogen klingen. Der Grund ist meistens eine mangelhafte Raumakustik. Mit ein paar einfachen Schritten lässt sich hier jedoch viel bewirken.
1. Die richtige Aufstellung der Monitore
Stellen Sie Ihre Studiomonitore so auf, dass sie mit Ihrem Kopf ein gleichseitiges Dreieck bilden. Die Hochtöner sollten exakt auf Ohrhöhe zeigen. Vermeiden Sie es außerdem, die Monitore direkt an eine Wand oder in eine Zimmerecke zu stellen, da dies den Bassbereich unkontrolliert anhebt.
2. Erstreflexionen bekämpfen
An den Seitenwänden links und rechts von Ihrem Arbeitsplatz befinden sich die Punkte der sogenannten Erstreflexionen. Bringen Sie dort Breitbandabsorber (z.B. aus Basotect oder Steinwolle) an. Dies verbessert die Ortung der Instrumente im Stereofeld drastisch.
3. Ecken absorbieren den Bass
In den Ecken des Raumes staut sich die meiste Bassenergie an. Durch das Aufstellen von Bassfallen (Bass-Traps) verhindern Sie ein Wummern im Raum und hören tiefe Frequenzen präziser.
Professionelles Feedback gefällig?
Lassen Sie uns Ihre im Home-Studio aufgenommenen Tracks professionell abmischen.
PROJEKT BESPRECHEN